Wissenswertes

Über die Paulownia

 

Unter dem Begriff Paulownia werden sämtliche Arten aus der Familie der Blauglockenbaumgewächse (Paulowniaceae) zusammengefasst. Diese schnell wachsenden Bäume sind vor allem in Zentral- und Ostchina beheimatet.

 

Die Paulownia ist ein sommergrüner und laubabwerfender Baum mit einer Wuchshöhe von bis zu 15 Metern. Der Stamm wächst gerade, die Rinde ist sehr glatt, die Krone fällt weit, die Blüten sind blau. Neben diesen blauen Blüten sind die bei Jungpflanzen schon bis zu 40 Zentimeter breiten Laubblätter und das enorme Stammwachstum von bis zu drei Metern jährlich charakteristisch.

 

Trotz ihres schnellen Wachstums gehört die Paulownia zu den Edelhölzern. Sie wird bis zu 100 Jahre alt, ist anspruchslos und anpassungsfähig. Ihr helles, seidig schimmerndes Holz hat einen sehr hohen Flammpunkt (knapp 400 Grad Celsius). Es ist harz- und geruchlos, lässt sich gut verarbeiten, verbiegt sich nicht beim Trocknen und ist reißfest, es nimmt nur wenig Wasser auf und ist resistent gegen Fäulnis. Schädlinge meiden das Holz. 

 

Die in China wegen ihres schnellen Wachstums, ihres qualitativ hochwertigen Holzes, ihrer schönen Blüte und der großen Blätter seit mehr als 3000 Jahren kultivierte Paulownia ist in Europa erst seit Mitte des neunzehnten Jahrhunderts bekannt: Von dem Naturforscher, Arzt und Japanologen Philipp Franz von Siebold nach Europa gebracht, erfreute sie sich als Zierpflanze schnell wachsender Bedeutung.

 

Philipp Franz von Siebold, der im Dienste der niederländischen Regierung stand, benannte den Baum nach der Kronprinzessin und späteren niederländischen Königin Anna Pawlowna, der Tochter des russischen Zaren Paul I.

 

Die Bewohner der Alpen kennen die Paulownia vor allem als Kaiserbaum. Er war der Lieblingsbaum von Kaiser Franz Joseph, der ihn als Park- und Zierbaum in den Zentren der k.u.k.-Monarchie in großer Zahl anpflanzen ließ.

 

In Japan ist die Paulownia als Kiri bekannt. Der Legende nach lässt sich der Ho-oh, ein dem Phoenix ähnlicher Vogel, er steht für die ewige Wiedergeburt der Seele, nur auf dem Kiri-Baum nieder. In der Hoffnung, diesen glückbringenden Vogel anzulocken, werden die Bäume in Höfen und Gärten angepflanzt. Er ist Symbol des Glücks und der Fruchtbarkeit. Nach der Geburt eines Kindes wird ein Kiri gepflanzt; bekommt das Kind dann selbst Nachwuchs, wird der Baum gefällt und aus dessen Holz eine Kinderwiege gebaut.

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