Was sind Kurzumtriebsplantagen (KUP)

Kurzumtriebsplantagen

Kurzumtriebsplantagen (KUP) sind Holzfelder, auf denen schnell wachsende Baumarten angepflanzt werden, in Deutschland derzeit vor allem Pappel und Weide. Kurzumtriebsplantagen sind kein Wald, sofern sie innerhalb von zwanzig Jahren nach der Pflanzung abgeerntet werden. Somit werden sie rechtlich wie eine landwirtschaftlich genutzte Fläche behandelt und unterliegen nicht den komplizierten Bestimmungen der Forstgesetze. KUP erfreuen sich in Deutschland wachsender Beliebtheit, sie stellen eine ökonomisch wie ökologisch gute Alternative zu intensiver Landwirtschaft dar.

Wozu Kurzumtriebsplantagen

Durch sich verknappende fossile Rohstoffe und steigende Energiepreise werden schnell nachwachsende Rohstoffe für die Energiegewinnung zunehmend wichtiger. Ziel einer Kurzumtriebsplantage ist es, Holz als nachwachsenden Rohstoff innerhalb kurzer Zeit – meist zwischen drei und zehn Jahren – zu gewinnen. Das geschlagene Holz einer KUP wird vor allem zu Holzpellets und Hackschnitzeln verarbeitet.

Die Paulownia als Kurzumtriebsplantagenbaum

Für KUP sind nur schnell wachsende Gehölze interessant. Die schnellst wachsenden heimischen Bäume sind Pappel und Weide, entsprechend häufig werden sie auf den in Deutschland und Mitteleuropa noch relativ seltenen KUP angepflanzt. Noch schneller als Pappel und Weide wächst die Paulownia, ihr jährlicher Holzzuwachs ist unerreicht, ihre Umtriebszeit alternativlos gering. Dass die Paulownia nach der Ernte neu austreibt, also nicht wieder angepflanzt werden muss, spricht ebenfalls für sie.

Ökologische Bedeutung einer KUP

Gegenüber landwirtschaftlicher Nutzung wird der Boden einer KUP weniger stark belastet, Pestizide werden kaum eingesetzt. Auch bietet eine KUP gegenüber landwirtschaftlicher Nutzung ungleich mehr Tierarten einen Lebensraum. Kurzumtriebsplantagen sind Monokulturen, sie beeinflussen das Landschaftsbild negativ.

Behördliche Genehmigung zur Anlage einer KUP

Nur in Bayern und Baden-Württemberg muss die Anlage einer KUP behördlich genehmigt werden. In allen anderen Bundesländern sind KUP genehmigungsfrei.

Auf den Punkt gebracht

Vorteile einer Paulownia-Energieholzplantage

Das Holz der Paulownia dient der Hackschnitzel- und Pelletherstellung. Hierfür werden sowohl der Stamm wie auch die Blätter und Zweige verarbeitet. Die Schnitzel und Pellets finden in kleinen, privaten Haushalten, aber auch in großen, industriellen Anlagen Verwendung.

 

Die Vorteile sind:

1.) Für die Paulownia-Energieholzproduktion kann die gesamte  Biomasse genutzt werden

2.) Die Paulownia kann auf Grenzertragsböden angepflanzt werden und maximiert deren Deckungsbeitrag

3.) Paulownia-Plantagen sind ökologisch sinnvoll, da diese auf zuvor oft extensiv genutzten landwirtschaftlichen Flächen angepflanzt werden und so Tieren einen längerfristigen Lebensbereich bieten

4.) Paulownia-Energieholzplantagen erfordern nur geringe Kosten für Pflege, Anbau, Düngung, Bewässerung usw.

5.) Die Paulownia treibt nach der Ernte wieder aus dem Stock aus, sie muss nicht nachgepflanzt werden

 

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Die prognostizierte Ausschüttung nach 10 Jahren Laufzeit beträgt 260,9 %, was einer Eigenkapital-Rendite von 10,1 % entspricht.

 

Das Angebot finden Sie auf der Website der Cathaia Int. Sowie auf den Seiten der PLAN 8 GmbH.

Ein Kiri Wuchsjahr im Zeitraffer

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