Eine nicht invasive Baumart

Invasivitätsverhalten der Paulownia

Nach unseren Erkenntnissen und der aktuellen wissenschaftlichen Forschung gibt es im deutschsprachigen Raum kein Invasivitätsrisiko mit der als Blauglockenbaum bekannte Paulownia Art Paulownia tomentosa.

 

Es gibt zwar verschiedene Paulownia Arten und Hybridzüchtungen die sich durch eine noch viel geringere Reproduktionsfähigkeit als die Paulownia tomentosa auszeichnen und auch hauptsächlich in der Plantagenwirtschaft und auf Grünland eingesetzt werden, dennoch wird im deutschsprachigen Raum fast ausschließlich das Invasivitätsverhalten der Paulownia tomentosa untersucht.

 

Auch wenn wir für unsere Plantagen und Anlagen auf Grünland nicht auf die Paulownia tomentosa, sondern auf eigene Hybridzüchtungen zurückgreifen, möchten wir in diesem Beitrag auf das Invasivitätspotential der Paulownia tomentosa eingehen und ihre Unbedenklichkeit nachweisen. Nach unserer Einschätzung gehört die Paulownia tomentosa auf die Weiße Liste des Bundesamt für Naturschatz (BfN).

 

Das BfN führt die Paulownia tomentosa zwar derzeit noch auf der Grauen Beobachtungsliste, was aber für eine nicht einheimische Baumart nichts ungewöhnliches und der reinen Vorsicht geschuldet ist. Auch wenn die Paulownia schon seit über 170 Jahren in Europa und Deutschland angebaut wird, so gilt sie immer noch als nicht einheimische Baumart. Hier spielen aber auch der Kriterienkatalog des BfN eine Rolle, der am 04.06.2014 21 Forstwissenschaftler dazu veranlasste über den Deutschen Verband Forstlicher Forschungsanstalten (DVFFA) ihre erheblichen Zweifel an der im BfN-Skript vorgenommenen naturschutzfachlichen Invasivitätsbewertung zum Ausdruck zu bringen.

 

Zu den erheblichen Mängeln, die Zweifel an der Objektivität des Verfahrens aufkommen

ließen, zählten u. a.:

 

• eine zweifelhafte Auswahl von Schadensindikatoren,

• eine unzureichende Berücksichtigung ausbreitungsbiologischer Eigenschaften,

• eine fragwürdige Absicherung der Invasivitätseinstufung bei mehreren Baumarten,

• eine nicht vollständige und damit nicht sachgerechte, weil unausgewogene Berücksichtigung der Fachliteratur,

• wenig zielführende Verallgemeinerungen lokaler Biodiversitätsgefährdungen,

 

eine einseitige Betrachtung von Ursache/Wirkungs-Beziehungen bei der Gefährdung

von Arten.

 

 

Wir schließen uns der Ansicht der 21 Forstwissenschaftler an, dass eine wissenschaftlich fundierte und objektive Bewertung des Invasivitätspotenzials nichtheimischer Baumarten zweifelsohne ein wichtiges Instrument zur Erhaltung der Biodiversität und zur Sicherung einer umweltgerechten Landnutzung darstellt. Um jedoch Fehleinschätzungen mit weitreichenden negativen Folgen für die Wirkungen und Leistungen von Wäldern und der Forstwirtschaft zu vermeiden, sind hohe Ansprüche an die wissenschaftliche Qualität und Präzision der Invasivitätsbewertung und der zugrunde liegenden Methoden zu stellen.

 

Auch wir haben uns das Skript des BfN angeschaut und unter Berücksichtigung unserer fachlichen Erkenntnisse kommentiert. 

Für in Deutschland wild lebende gebietsfremde Gefäßpflanzen

Naturschutzfachliche Invasivitätsbewertungen

 

Bundesamt für Naturschutz (BfN)

Naturschutzfachliche Invasivitätsbewertung

Paulownia tomentosa – Chinesischer Blauglockenbaum

 

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