Für den Schutz der Paulownien entwickelt

KiriProtect

Ultra Weißanstrich
  • Pflanzenstärkungsmittel auf Weißkalkbasis (Calciumhydroxid)
  • Natürliches Binde- & Haftmittel steigert die Dauerhaftigkeit
  • Schutz vor Sonnenbrand & Frostschäden
  • Bis zu 37m² Streichfläche = 76 junge Paulowniabäume
  • Anwendung: Ganzjährig an frostfreien und trockenden Tagen
Ultra Weißanstrich (UW)
29,95 €
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  • 3 kg
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  • Versand erfolgt dienstags1
38 KiriProtect Mulch-Abdeckplatten (nicht eingeschnitten)

 

Für den Schutz von Paulownia Jungpflanzen und anderen konkurrenzschwachen Arten.

  

Produkt-Vorteile 

  • Schutz vor Konkurrenzvegetation
  • Besserer Wasserhaushalt durch Reduktion der Verdunstung
  • Bessere Bodenerwärmung und Förderung des Wurzelwachstums

 

Produkt-Beschreibung

  • 1,4m x 1,0m, Stärke 150ym
  • Kann bis zu 9 Jahre verwendet werden  
  • Wiederverwendbar für neue Paulownia Pflanzungen
38,00 €
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  • 11 kg
  • verfügbar
  • Versand erfolgt am 23.04.2019 oder nach individueller Absprache1

 

Paulownia Jungpflanzen müssen in den ersten drei Jahren vor Konkurrenzvegetation geschützt werden, hierfür hat sich eine Mulchfolie bewährt. Bei größeren Anpflanzungen würde die Verlegung der Folie in Reihen erfolgen und mit einer Folienlegemaschine geschehen. 

 

Für Anbauten nach dem GrünlandPlus Konzept und für kleinere Anpflanzungen hat es sich bewährt, um jede Paulownia eine einzelne Mulchplatte zu legen. Unsere Anbauerfahrungen haben gezeigt, dass diese nicht wesentlich kleiner als 1m² sein sollten. Hier finden Sie einige Videos die diese Thematik behandelt.  

 

 

Diese Mulchplatten können Sie auch gut selber aus einer alten Silofolie schneiden und so Kosten sparen und weniger Abfall produzieren. Achten Sie darauf, dass die Folien nicht zu dünn sind und mindestens eine Stärke von 40ym besitzen. 

Frostschäden

Frostschäden 

Die kalte Jahreszeit stellt nicht nur für Tier und Mensch eine bisweilen belastende Herausforderung dar. Denn auch wenn laubtragende Gehölze durch den Abwurf ihrer Blätter ein effektives Mittel zur Senkung der winterlichen Anstrengungen entwickelt haben, so stellen sie ihren Stoffwechsel natürlich nicht gänzlich ein. Besonders bei Bäumen können so trotz allem diverse Schäden entstehen. Im Fokus von Baum- und Waldbesitzern stehen dabei die Frostrisse und die verfrierenden Neuaustriebe.

 

Frostrisse

Grundsätzlich entstehen Frostrisse durch Oberflächenspannungen nach zu schnellen bzw. starken Temperaturveränderungen. Vor allem in der zweiten Winterhälfte wirkt die zunehmend längere und stärker werdende Sonneneinstrahlung für eine Erwärmung in den äußeren Holzschichten der sonnenzugewandten Seite der Bäume. Das Gewebe dehnt sich dadurch aus. Da aber die allgemeine Umgebung, insbesondere der Boden, nach Monaten des allmählichen Abkühlens sich nur genauso langsam wieder erwärmen kann, sinkt die Temperatur der Luft um den Baum herum nach Sonnenuntergang sehr schlagartig ab. Die äußersten Schichten der Rinde ziehen sich nun schneller wieder zusammen als die inneren. Werden die entstandenen Spannungen zu groß, reißt die Rinde vertikal entlang des Stammes auf. Am häufigsten sind sehr junge Bäume davon betroffen, da ihre Borke noch sehr dünn ist. Entsprechend können sich tagsüber die inneren Schichten mehr aufwärmen und nachts die äußeren Schichten schlagartiger abkühlen. Ältere Bäume haben diese Probleme in der Regel nicht mehr, können aber dennoch Risse durch Frost bekommen. Hierbei liegt die Ursache aber eher in der Bindung des gefrorenen Wassers im Boden. Die Bäume können das für den Stoffwechsel benötigte Wasser nicht nutzen und verlieren aufgrund des Mangels durch die intensive Sonneneinstrahlung die in der Rinde nötige Elastizität, sie wird quasi „spröde“. Frostrisse stellen für Pilze oder Schaderreger eine gute Angriffsfläche dar und können daher für den Baum sehr gefährlich werden. Hier kann die rechtzeitige Anwendung von Ultra Weißanstrich wirksam helfen, da die helle Farbe die Sonneneinstrahlung reflektiert und so den Baum vor der Erwärmung bewahrt.   

 

 

Verfrühter Safteinschuss 

Laubabwerfende Pflanzen haben für ihren Winterschutz komplexe Prozesse zu durchlaufen. Um dafür auch wirklich den richtigen Zeitpunkt am Ende oder zu Beginn der Vegetationsphase abzupassen, verlassen sie sich auf natürliche Signale ihrer Umwelt. Meistens müssen diese Auslösereize kombiniert auftreten, sie können aber auch durch erhöhte Intensität aktiviert werden. Selbst wenige warme Tage im Winter können daher, bei zeitgleich intensiver Sonneneinstrahlung, eine ausreichende Erwärmung im Baum hervorrufen, um diesen zum Abbau seiner Kälteschutzmaßnahmen zu veranlassen. Im Grunde beginnt der Baum schon mit seiner neuen Vegetationsphase und es startet der sogenannte Safteinschuss. Neben vielen weiteren Inhaltsstoffen besteht dieser Saft natürlich vor Allem aus Wasser. Bei manchen Baumarten, darunter auch der Paulownia, ist dies für sehr junge Bäume gefährlich, da ein folgender Frost dieses Wasser gefrieren lässt, wodurch der betroffene Teil des Gewebes abstirbt. Man erkennt dies zunächst an einer dunklen Verfärbung des geschädigten Bereichs. Im darauffolgenden Sommer, wenn das noch lebende Gewebe damit beginnt das abgestorbene zu umwallen, reißt der Baum durch die Spannungen ähnlich den Frostrissen vertikal am Stamm entlang auf.  

 

 

Verfrierende Neuaustriebe 

Andererseits werden durch diesen verfrühten Safteinschuss aber auch die neuen Knospen zum Austreiben angeregt. Diese jungen Triebe können im Falle wieder sinkender Temperaturen aber noch nicht überleben. Sie frieren direkt wieder ab und können bei vielen Baumarten so für deutlich geringere Wuchs- bzw. Ertragsleistungen sorgen. Eine Anwendung von Ultra Weißanstrich sorgt hier, durch die Reflektion der Sonneneinstrahlung, dafür, dass sich der Baum nicht ausreichend erwärmen kann, bis das eigentliche Frühjahr tatsächlich begonnen hat. Aufgrund von Spätfrösten kann es zwar dennoch zum Verfrieren der Neuaustriebe und damit zu deren Verlust kommen. Im Falle der Paulownia würde sich aber kurz darauf ein neuer Trieb ausbilden, sodass dort kein dauerhafter Schaden entsteht. Bei Obstbäumen hat sich das Beregnen der Bäume während des Spätfrostes bewährt, da unter der entstehenden dünnen Eisschicht die Temperatur auf den Jungtrieben bzw. Blüten nicht unter 0°C sinkt.   

 

 

Sonnenbrand

Bäume schützen sich normalerweise selbst recht gut gegen die intensiven Strahlen der Sonne. Denn einerseits beschatten sie sich selbst durch das Blätterdach ihrer Krone und andererseits gibt es noch den Schatten, den sie sich gegenseitig besorgen, wenn sie in direkter Nähe zu einander stehen.

 

Fallen diese Nachbarbäume allerdings weg, weil es einen heftigen Sturm gab oder sie gefällt wurden, so kann ein Sommer mit häufig klarem Wetter die Rinde stark beanspruchen. In diesem Fall erhitzt die Sonne die Rinde so stark, dass die dünne Schicht zwischen dem Holz und dem Bast – das Kambium – sogar austrocknen kann. Durch ein abgestorbenes Kambium können an dieser Stelle keine neuen Leitbündelzellen gebildet werden und der vertikale Wasser- und Nährstofftransport wird unterbunden. Die übrige Rinde trocknet weiter aus, reißt auf und blättert schließlich ab. Ähnlich den Frostrissen können die meisten Bäume diese Stellen zwar mit der Zeit überwallen, bis dahin bieten sie aber Angriffsflächen für Schaderreger oder den Befall durch Insekten.

 

Vor Allem durch Pilzkrankheiten können so viel tiefgreifendere Schichten des Baumes geschädigt werden, bis hin zum Absterben des gesamten Baumes. Dabei reagieren die Baumarten unterschiedlich empfindlich auf starke Sonneneinstrahlung, eine Buche etwa ist viel gefährdeter als eine Eiche. In ihrer Jugend besitzen jedoch alle Bäume eine noch sehr dünne Rinde und sollten daher auf Freiflächen vor zu viel direkter Sonne auf dem Stamm geschützt werden. Durch die Reflektion der Sonneneinstrahlung kann der Ultra Weißanstrich diese Bäume über Jahre vor Sonnenbrand schützen. Die durch das Dickenwachstum des Baumes langsam abnehmende Wirkung sorgt zudem für eine allmähliche Gewöhnung des Stammes an die Strahlungsintensität, sodass sonnenverträglichere Baumarten zumeist einen genügenden eigenen Schutz aufbauen können.      

 

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