Europäische Eibe (Taxus baccata)


Europäische Eibe - für 2020


Taxus baccata

Herkunft: ohne

Qualität: 2-jährig 1/1 im Container 

Größe: 10-20cm

Versand: sofort/ oder Absprache

 

ab 1,95€ je Pflanze
 

122,15 €

  • 7 kg
  • nur noch begrenzte Anzahl vorhanden
  • Versand erfolgt dienstags1

Europäische Eibe - für 2021

 

Taxus baccata

Herkunft: ohne

Qualität: 2-jährig 1/1 im Container 

Größe: 10-20cm

Versand: 05.10.2021/ oder Absprache

 

ab 2,05€ je Pflanze
 

125,65 €

  • 7 kg
  • verfügbar
  • Versand siehe Artikelbeschreib.1


 

Kurz und knapp

  • Sehr langsame wachsende, sehr frostharte und extrem schattentolerante Konifere, welche im zentralen und südosteuropäischen Mittelgebirge sowie in Küstenregionen der Ostsee, in Norwegen und den britischen Inseln, in Nordafrika und im Kaukasus bis zur Halbinsel Krim beheimatet ist und ein sehr hohes Alter erreichen kann (bis über 1.000 Jahre) 
  • Baumart mit hoher historischer Bedeutung; „Baum des Todes“ (beliebt auf Friedhöfen), Schutz vor Hexen und bösen Geistern (beliebte Heckenpflanze), keltischer Baum der Druiden und ein besonders wichtiges Nutzholz des Mittelalters in der damaligen Bogen-, Wurfspieß- und Armbrustherstellung 
  • Bedroht, steht in Deutschland unter Naturschutz; der Bestand ist in den letzten Jahrhunderten drastisch durch Übernutzung, Wildverbiss, Waldweide und gezielte Ausrottung (Pflanzenteile besonders giftig für Pferde) zurückgegangen 
  • Baum wächst je nach Standort ein- oder mehrstämmig (hoher Stockausschlag mit sog. Komplexstämmen) bis 15 m hoch und bis ca. 0,5 m stark oder als weit ausladender Busch (Nutzung als Ziergehölz); bevorzugt nährstoffreiche, kalkhaltige, lockere Böden mit hoher Wasserkapazität 
  • Alle Teile der Pflanze sind bis auf den Samenmantel sind giftig (Giftstoff Taxin); 0,2 – 2,0 g Nadeln pro Kilo Lebendgewicht sind für Pferde tödlich, wiederkäuendes Schalenwild ist weitaus toleranter (bis zu 10 g je Kilo Lebendgewicht) und nutzt die Eibe gerne als Nahrung 
  • Das sehr dekorative und hochgeschätzte Holz besitzt eine attraktive Farbe und charakteristisch gewellte Maserung und zählt zu den härtesten und schwersten einheimischen Holzarten; heute sehr selten verfügbar ist es sehr gefragt für Drechsler- und Schreinerarbeiten, den Möbelbau, in der Bildhauerei und in der Herstellung von Musikinstrumenten

 

Quellen

 

Brändli, U.-B.; Baltensweiler, A.; Bergamini, A.; Ulmer, U.; Schwyzer, A. (2009): Verbreitung und Häufigkeit der Eibe (Taxus baccata) in der Schweiz, Ergebnisse aus dem Landesforstinventar (LFI). Eibenfreund 15/2009: 43-49.

 

Forstbüro Ostbayern – Sachverständigenbüro für Wald- und Forstwirtschaft (2013): Erfassung und Dokumentation genetischer Ressourcen des Feld-Ahorns (Acer campestre) und der Eibe (Taxus baccata) in Deutschland. AZ 114-02.05-20.0074/09-E - Los 3: Untersuchungen zur Eibe. Endbericht, Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE).

 

Häne, K. (1994): Baum des Jahres 1994: Die Eibe. - Thema International (Internationales Mitteilungsblatt für Motivphilatelie) 23, 90: 51-53.

 

Heinze, B. (2004): Zur Populationsbiologie der gemeinen Eibe (Taxus baccata). Centralblatt für das gesamte Forstwesen 121. Jahrgang (2004), Heft 1, S. 47-59. 

 

Herz et al. (2005): Das Eibenvorkommen in den österreichischen Generhaltungswäldern, Poster bei der "12. Tagung der Eibenfreunde", Kempten im Allgäu, 29.9.-2.10.2005.

 

Kienast, E. (2004): Die Eibe - ein Baum voller Magie. Grünzeit 12/04: 6-7. 

 

Odermatt, O.; Wasem, U. (2018): Eibenbestände von Rotwild massiv geschält. Waldschutz aktuell 1/2018. www.waldschutz.ch, 1. Februar 2018. Eidg. Forschungsanstalt WSL. 

 

Roloff, A.; Bärtels, A. (2008): Flora der Gehölze – Bestimmung, Eigenschaften, Verwendung. Verlag Ulmer, 4. Auflage. ISBN: 978-3-8001-8246-6. 

 

Schütt, P.; Schmuck, H. J.; Stimm, B. (2013): Lexikon der Baum- und Straucharten – Das Standardwerk der Forstbotanik. Nikol Verlag, 2. Auflage. ISBN: 978-3-86820-123-9.