Innerhalb von 20 Standjahren

CO2 Bindung verschiedener Baumarten

 

Häufig soll mit der Pflanzung eines Baumes auch ein positiver Effekt auf die CO2 Bilanz ausgeübt werden. Doch hier ist Baum nicht gleich Baum und die Unterschiede zwischen diesen in Bezug auf ihr Potential CO2 zu binden ist gravierend. So bindet ein Blauglockenbaum (Paulownia) in 20 Jahren 46 Mal so viel CO2 wie eine Eiche und gilt zusätzlich auch als bienenfreundliche Baumart. Grund genug, sich mit dem Thema genauer zu beschäftigen.

 

 

I  Wie wird CO2 in Bäumen gebunden?

CO2 wird durch die Photosynthese in den Blättern zu Kohlenstoffverbindungen umgesetzt, aus denen sich der Baum aufbaut, bzw. von denen er lebt. Dies ist zum einen das Holz des Baumes, zum anderen ist es das Laub, die Samen und Früchte und diverse Ausscheidungen der Wurzeln. Die Gesamtstoffstrombilanz eines Baumes ist daher sehr schwer zu berechnen. Daher geht man von einem vereinfachten Modell aus, welches nur das Holz als CO2-Speicher berücksichtigt. Diese Vereinfachung ist zulässig, da der überwiegende Teil des CO2, welches im Laub, Früchten, Samen und Wurzelausscheidungen gespeichert ist, sehr rasch wieder auf Grund von Veratmung und Verrottung freigesetzt wird.

 

 

II  Wie wird der CO2 Anteil in Bäumen berechnet?

Die Menge des gespeicherten CO2 ist also direkt abhängig von der Masse des gebildeten Holzes. Um diese zu ermitteln, wird zunächst das aufgewachsene Holzvolumen nach 20 Jahren ermittelt. Dieses wird dann mit der mittleren Rohdichte des entsprechenden Holzes multipliziert. Daraus ergeben sich die in Tabelle 1 abgebildeten Werte. Zur Volumenberechnung wurde bei allen Baumarten vereinfacht eine Formzahl von 0,50 angesetzt. Die Formzahl ist dabei der Faktor mit dem das zylindrische Volumen (Grundfläche in Brusthöhe x Gesamthöhe des Baumes) in sein tatsächliches Volumen, welcher mehr einem Kegelspitz ähnelt umgerechnet wird. 

 

Tabelle 1 Größenparameter und gebildete Holzmasse verschiedener Zierbaumarten je Baum nach 20 Jahren. Es wurde eine Formzahl von 0,50 angenommen.

 

Baumart

h [m]

d [cm]

V [m³]

p(kg/m³]

m [kg]

Paulownia

15

58

1,98

330

654

Linde

11

12

0,06

510

32

Buche

8

10

0,03

690

21

Eiche

7

6,5

0,01

670

7

 

h=Höhe des Baumes, d= Durchmesser in 1,3m Höhe, V= Volumen des Stammes,
p=Gewicht pro m³ trockenes Stammholz, m=Masse des Baumes in kg nach 20 Jahren

 

 

Um die gebundene Menge CO2 zu berechnen, muss nun der Kohlenstoffanteil im Holz bestimmt werden. Hierzu lässt sich vereinfacht der Faktor 0,5 verwenden, da im Schnitt über alle Holzarten ca. 50 % Kohlenstoff im Holz enthalten sind. Da im CO2 noch zusätzlich zu jedem Kohlenstoffatom 2 Sauerstoffatome vorkommen, müssen diese hinzugerechnet werden. Hierfür wird der Faktor 3,66 verwendet. In Tabelle 2 sind die Ergebnisse für die vier Baumarten berechnet.

 

Tabelle 2 Gebildete Holzmasse, gebundener Kohlenstoff, bzw. CO2 verschiedener Zierbaumarten je Baum nach 20 Jahren. Es wurde ein Kohlenstoffanteil von 50 % angenommen

Baumart

m [kg]

mC [kg]

m CO2 [kg]

Paulownia

654

327

1197

Linde

32

16

58

Buche

21

11

40

Eiche

7

4

26

 

mC=Anteil Kohlenstoff im Holz, m CO2= gebundenes CO2 im Baum nach 20 Jahren.

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