Unser Wald


Der Wald hat schon immer eine große Bedeutung für die Menschheit gehabt. Hat er uns vor geraumer Zeit noch als Lebensraum gedient, so wurde er später als nachwachsenden Rohstoff für den Hausbau genutzt. Im Laufe der Zeit wurde der Wald immer weiter zurückgedrängt und von seinem ursprünglichen Anteil von 60% an der gesamten Erdoberfläche vor 11 000 Jahren auf mittlerweile nur noch die Hälfte reduziert.

Allein im Jahr 2017 wurden fast 30 Millionen Hektar Wald abgeholzt. Deutschlands gesamte Fläche beträgt 35 Millionen Hektar. Wenn man bedenkt, dass die Weltgemeinschaft jährlich 1 Milliarde US-Dollar zum Erhalt der Wälder zur Verfügung stellt, stellt sich die Frage, warum die oft illegale Abholzung nahezu ungebremst weitergeht. Das wird sich auch nicht groß ändern, wenn über den freien Markt und auch durch staatliche Subventionen ein Vielfaches des Geldes fließt, um Maßnahmen zur Waldzerstörung zu fördern. Neben Rodung hat der Wald mit den Folgen des Klimawandels zu kämpfen.


Der deutsche Wald

 

Derzeit wachsen auf 90% des Holzbodens lediglich 11 Baumarten und die übrigen 10% Land teilen sich 40 Baumarten. Wobei gerade die wenig verbreiteten heimischen Arten wichtig für Vielfalt, Stabilität, Bodenpflege und Spezialverwendungen sind. Die fremdländischen Baumarten spielen im deutschen Wald zwar eine untergeordnete Rolle, aber sie sind oft robuster gegen Hitze und Trockenheit.

Deutschland besitzt mit 3,7 Milliarden Kubikmeter den größten Vorrat an Holz in der Europäischen Union. Der Holzvorrat steigt auch bereits seit einigen Jahren, da durch nachhaltige Forstwirtschaft ein stetiger Zuwachs garantiert wird. Allerdings teilen nicht alle Baumarten das gleiche Schicksal, denn die Holznutzung der Fichte liegt mit 15% über dem Zuwachs. Jedoch muss bei diesen Zahlen berücksichtigt werden, dass Deutschland jährlich etwa 8 Millionen Kubikmeter Rohholz importiert. Diese Menge kann durch intelligente Nutzung der Rückegassen produziert werden, indem man dort schnellwachsende Pionierbäume pflanzt, die bereits mehrfach geerntet werden können, bis man diese als Zugangswege für die anderen Bäume benötigt.

Deutschland besitzt mit 3,7 Milliarden Kubikmeter den größten Vorrat an Holz in der Europäischen Union. Der Holzvorrat steigt auch bereits seit einigen Jahren, da durch nachhaltige Forstwirtschaft ein stetiger Zuwachs garantiert wird. Allerdings teilen nicht alle Baumarten das gleiche Schicksal, denn die Holznutzung der Fichte liegt mit 15% über dem Zuwachs. Jedoch muss bei diesen Zahlen berücksichtigt werden, dass Deutschland jährlich etwa 8 Millionen Kubikmeter Rohholz importiert. Diese Menge kann durch intelligente Nutzung der Rückegassen produziert werden, indem man dort schnellwachsende Pionierbäume pflanzt, die bereits mehrfach geerntet werden können, bis man diese als Zugangswege für die anderen Bäume benötigt.

Die gesamte Fläche gilt es nun mit einem gesunden Mischwald wieder aufzuforsten. Durch verschiedene Baumarten wird der Wald weniger anfällig auf Krankheiten oder Schädlinge und man fördert den Schutz des Klimas, des Wassers, des Bodens und der Biodiversität. Auch wirtschaftlich hat ein Mischwald Vorteile, da weniger Schadholz anfällt und man eine breitere Auswahl an Hölzern hat und je nach Marktlage reagieren kann.

Pro Hektar empfiehlt sich eine Pflanzenanzahl von circa 2000 Exemplaren, um ein ausgeglichenes Wachstum zu gewährleisten. Die Anzahl kann je nach Standort, Baumart oder gewünschte Verwendung der Fläche variieren.


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